22. Juli 2008 - 16:41:24 Uhr

Webdesigner müssen sich langfristig auf neue Aufgaben einstellen. Die Handymanie (iPhone und Co.) stehen kurz bevor. Immer mehr Jugendliche und Geschäftsleute nutzen das Internet per mobilen Endgeräten. Bereits 3 Millionen Deutsche nutzen das Handy, um Unterwegs in Internet zu gehen (Quelle: Studie “Mobile Web Watch 2008″).
Auch Matt Cutts (Googles wichtigster Mann) hat dies erkannt und postet seit kurzem in seinem Blog über iPhone-Themen (http://www.mattcutts.com/blog/).
Deshalb wird auch das Webdesign für Handys immer wichtiger werden. Webdesigner müssen sich langfristig, darauf einstellen.
Diese Aufgabe ist jedoch keine Schwierige. Webseiten für Handys zu designen ist relativ leicht. Alles eine Frage der maximalen Bildschirmbreite bzw. Bildschirmauflösung.
Hier eine Übersicht:
Normale Handys: 60 x 200 px
SmartPhones: 320 x 240 px (quer)
PDAs: 480 X 320 px (quer).
Das neue iPhone 3G von Apple hat eine Aulösung von 480 x 320 Pixeln.
Modelle wie das iPhone 3G werden sich langfristig durchsetzten und deshalb sollten Webdesigner, die auch für solche mobile Endgeräte designen, die Seiten zumindest auf eine Pixelbreite von 480 einstellen. D.h. die Seiten bzw. die Handyversionen der Webseite sollten bei einer horizontalen Auflösung von 480 Pixel immer noch gut aussehen.
Ein größeres Format ist schlecht vorstellbar, da es in naher Zukunft kaum ein größeres Handy geben wird, dass sich jemand gerne in die Hosentasche steckt.
Wer die kleineren Handys abdecken möchte, kann dementsprechend eine kleinere Auflösung wählen. Jedoch kann man davon ausgehen, dass die meisten mobilien Geräte, die häufig für das Internet genutzt werden (z.B. von Geschäftsleuten), eine Auflösung von 320 px (Breitenformat) nicht unterschreiten werden.
Die meisten Besitzer kleinerer mobilen Geräte gehen in der Regel sehr selten damit ins Internet.
Das Internet breitet sich in immer mehr Bereiche unseres Lebens aus. Immer mehr Leute nutzen das Handy für das Internet. Die ersten guten Internflatrates für Handys sind im Anmarsch. Der Nutzungsumfang von mobilen Internetinhalten nimmt stätig zu. Internetnutzung per Handy wird immer attraktiver.
Irgendwann wird man einen kleinen Knopf am Handgelenk oder auf der Brust drücken und schon wird vor einem das Internet in beliebiger Größe projiziert. Eine interaktive Verbindung zu jedem, jederzeit und überall wird so möglich sein. Dann spielt die Auflösung auch keine Rolle mehr. Bis dahin jedoch sollten Webdesigner, die fürs Handy designen, Mindestgrößen berücksichtigen.