VSO: Video Search Optimization
Unter Video Search Optimization versteht man Techniken, um Videos besser im Internet auffindbar zu machen. Video-Communities wie Youtube, Clipfish, Google Video und MyVideo boomen seit 2006.
Diese Communities haben mittlerweile viele Millionen Besucher täglich. Youtube hat schätzungsweise 100 Millionen einzelne Besucher (Unique Visitors) pro Monat. Da Google und Co. jetzt noch zusätzlich verstärkt auf Videos verlinken, wird klar, wie reizvoll es ist, wenn man sich Video Search Optimization als machtvolles Tool bedient.
Die folgenden Dinge sollte man beachten, wenn man VSO macht:
Optimierung beim Upload in Videocommunities: Anders als bei der gewöhnlichen Suchmaschinenoptimierung sollte beim Upload der Titel, die Beschreibung und die Schlüsselwort bis zum Ende ausgereizt werden. Hier sollte man so viel Schlüsselworte wie nur möglich reinschreiben. Um die Auffindbarkeit in diesen Videoportalen noch zu steigern, kann man “Freunde” dazu bringen, für einen zu voten und Kommentare zu schreiben. Anders als bei gewöhnlichen Suchmaschinen können die Kommentare und Votes zu einem besseren Ranking führen, schon alleine weil man die Suchergebnisse in solchen Communities danach sortieren kann, welche Videos am meisten kommentiert wurden oder für welche Videos z.B. am meisten gevotet wurde.
VSO auf der eigenen Webseiten: Hier ist es ganz ähnlich, wie das gewöhnliche Suchmaschinenoptimieren. Man baut die Keywords in einem ausreichendem Maß an geeigneten Stellen ein. Dazu gehören einen ordendtlich Titel und Beschreibung der Webseite. Auch genügend Content (z.B. relevanter Text, gute weiterführende Links etc.) welcher das Video auf der Webseite umgibt zählen auch dazu. Vergessen sollte man auch nicht die richtige Wahl von Dateinamen für das Video und die Webseite. Weiterhin ist zu beachten, dass jedes Video eine eigene Webseite bekommen sollte. Vor allem aber sollte man darauf achten, dass andere gute Webseiten mit den richtigen Schlüsselworten auf einen linken. Mann könnte z.B. einen Linkcode neben dem Video auf der Webseite anbieten, der das verlinken vereinfacht.
Linkbait: Je lustiger, extremer, verrückter, ämüsanter oder interessanter das Video ist, desto mehr Besucher werden das Video sehen und mehr Internetseiten z.B. Blogs werden darauf verlinken.
Zusammenfassend ist zu sagen, dass gerade wenn man als Webdesigner oder Webmaster mehr Sicherheit haben möchte (in Bezug auf die Anzahl der Besucher), sollte man Videocommunities zumindest in Betracht ziehen. Man weiß ja nie, ob man sich immer auf Google verlassen kann.
Kategorie: Marketing, SEO Ein Kommentar »







am 11. September 2008 um 09:40 Uhr | #
Ich finde es auch wichtig, SEO-technisch breit zu streuen…Text allein reicht nicht mehr aus, Bilder und Videos sind wichtig, auch Menü-Punkte.
Find ich irgendwie interessant, weil man so auch gezwungen ist, nicht nur wild Videos oder ähnliches zu posten, sondern das auch sinnvoll machen muss, damit man bei einer intelligenten Suchmaschine gefunden wird.