Webseitenperfomance – 4 Dinge, woran man einen Loser erkennt

Ab und an sollte man als Webdesigner, Seo, Onlinemarketingstratege oder Webmaster seine eigenen Webseiten überprüfen, ob diese es noch bringen oder überhaupt je gebracht haben. Die eine oder andere Homepage könnte sich so als Looser entpuppen und Handlungsbedarf signalisieren.
Gute Webdesigner sollten Ihren Webdesign-Kunden nicht nur Webseiten verkauft, die schön aussehen, sondern Webseiten erstellen, die auch den gewünschten Erfolg bei der Zielgruppe erreichen.
Es gibt 4 Dinge, die man untersuchen bzw. sich fragen kann:
1. Führen die Besucher der Webseite die gewünschte Handlung aus?
Z.B.:
Wie viele von den Besuchern tätigen eine Bestellung?
oder
Wie viele Besucher der Webseite nehmen Kontakt auf?
oder
Wie viele Besucher downloaden eine bestimmte Datei?
Eine Abhilfe bei einem schlechten Verhältnis könnte sein, dass man den Bestell- bzw. Downloadknopf sichtbarer platziert. Oder allgemein die Webseite interessanter gestaltet. Man sollte sich fragen, was einen selbst davon abhalten würde, die gewünschte Aktion auszuführen.
2. Ist die Platzierung in den Suchmaschinen schlecht oder hat sich diese verschlechtert?
Falls ja, sollte man die Seite auf SEOfehler untersuchen. Falls alles stimmt, könnte man mal als Abhilfe eine Runde Linkaufbau betreiben.
3. Werden die Unterseiten schlecht besucht, obwohl die Hauptseite viele Besucher hat?
Hier sollte man überprüfen, ob die Navigation stimmt und ob die Hauptseite ansprechend designt ist. Ausserdem könnte man untersuchen, ob man in den Suchmaschinen unter den richtigen Begriffen zu finden ist. Vielleicht verspricht sich der Surfer etwas anderes, was er tatsächlich vorfindet. Der Titel und die Beschreibung im Kopf (<header>) der Webseite, sollte noch mehr dem angepasst werden, was wirklich angeboten wird.
4. Kommen Besucher wieder?
Selbst wenn man ein kommerzielles Produkt oder Dienstleistung anbietet, so würden Besucher trotzdem wiederkommen, da sie online vergleichen und zu einem guten Produkt oder guten Dienstleistung zurück kommen würden.
Falls das Produkt an sich nicht konkurrenzfähig ist, sollte man als Webdesigner oder Onlinemarketingspezialist mit dem Kunden einen Strategie entwerfen, um das Produkt konkurrenzfähig zu machen oder zumindest so erscheinen zu lassen. Falls z.B. der Preis überhöht ist, so könnte man die Vorzüge noch mehr hervorheben und das Produkt bzw. Dienstleistung noch exklusiver aussehen lassen.
Zwar kann man auch andere Maßnahmen ergreifen, damit Besucher wiederkommen z.B. Quize, wo man etwas gewinnen kann, Grußkarten, Nachrichten, Kostenloses und viele andere Spielereien, jedoch darf man dabei niemals aus dem Auge verlieren, dass der Kunde etwas anbieten bzw. verkaufen möchte.
Kategorie: Marketing 2 Kommentare »







am 19. August 2008 um 12:55 Uhr | #
Diese Tipps sind sehr interessant und da ich momentan noch an der Etablierung meines Blogs arbeite auch sehr hilfreich. Generell bin ich momentan die ganze Zeit am ueberlegen, wie ich meinen Blog optimal vermarkte und bekannter machen. Das Thema ist Promotion und alles was damit zu tun hat, ob nun Reallife Promotion, Online Werbung und Marketing etc. etc. und natuerlich die damit zusammenhaengenden Dinge wie Wirtschaft und Finanzen, ich weiss das dies ein grosses Feld ist, jedoch trotz allem ein interessanter und noetiger Bereich, denn welcher Selbstaendige will kein Geld verdienen? Und ob dies nun im Internet, im Verkauf oder bei der Beratung, Training oder Promotion ist, ist ja mal egal. Risikostreuung ist das richtige Stichwort! Ich werde die Tipps hier beherzigen, da bei meinem Auftritt noch einige nette Features hinzukommen werden an denen gerade programmiert und geschrieben wird. Ich wuensche allen viel Erfolg im Internet und beim Marketing
am 28. August 2008 um 15:31 Uhr | #
[...] Janik hat es ja schon angesprochen: normalerweise erkennt man schlecht performende Projekte sofort an wenigen Punkten. [...]