12. Oktober 2008 - 5:24:21 Uhr

Vorausschauende Webdesigner und SEOs verzichten gänzlich auf Drogen und Aufputschmittel.
Der Wettbewerb als Webdesigner, Seo oder Webmaster ist hart und wenn man angestellt ist, hat man vielleicht noch zusätzlichen Druck vom Chef oder den Mitarbeitern. Da vergreift sich der eine oder andere in dieser Branche schnell an gewissen legalen oder illegalen Hilfsmittelchen.
Jedoch hier ein Wort der Warnung:
Nahzu jede Form von Aufputschmitteln sind Gifte. Selbst das Rauschmittel Koffein ist ein Nervengift (Info) und kann bei Überdosierung tödlich wirken. Die Droge Koffein ist in Deutschland weit verbreitet und hat Ihr eigenes Suchtpotential mit individuellen Entzugserscheinungen und Nebenwirkungen.
Das klingt jetzt übertrieben, aber viele Menschen, können ohne die morgentliche Tasse Kaffee kaum noch arbeiten.
Die Verharmlosung der psychoaktiven Substanzen Koffein, Nikotin, Alkohol etc. wurde uns jahrzehntelang von der Werbeindustrie vorgekaukelt. Über die Gefahren wurde sich gründlich ausgeschwiegen.
Die Langzeitschäden von Koffein und Co fallen nicht sofort auf aber sie sind trotzdem existent, wie z.B. Persönlichkeitsveränderungen, verminderter Einfallsreichtum, emotionelle Abstumpfung, Einzelgängertum, reduzierte Lebensfreude, vermindertes Interesse, organische Beeinträchtigungen, schlechtes Schlafen, Kopfschmerzen, Gereiztheit, Müdigkeit, Neurosen etc…
Kaffe, Zigaretten, Alkohol sind für die meisten Menschen fester Bestandteil unserer Kultur und “normal”. Aber wie wäre es ohne diese Dinge? Oder wie wäre es wenn andere Drogen so “normal” und “harmlos” wären.
Wäre Kokain legal und hätte man es genauso in die Kultur integriert wie z.B. Koffein, Nikotin, Alkohol, dann hätten wir jetzt auch ein anderes Bewußtsein über diese Drogen. Man würde nichts Ungewöhnliches daran finden, Kokain zu nehmen. Ja man würde es sogar ein bisschen lächerlich finden, wenn jemand auf Hochzeiten, Geburtstagen, Jubiläen, Neujahrsfeiern etc. nicht mit einer Nase Kokain anstoßen wollte (im übertragenen Sinne).
Am Anfang des 20. Jahrhunderts hat man z.B. in Amerika die Gefahren des Alkohols erkannt und hat ein allgemeines Verbot ausgesprochen. Leider hatte man kein wirksammes Mittel gefunden für all die Süchtigen (Alkoholabhändigen) und deren Mafia-Dealer, die den Schwarzmarkt bedienten. Das Verbot scheiterte.
Heute müsste man ein Verbot anders anpacken. Mann müsste kriminelle Struckturen von Anfang an im Keim ersticken und sich der Masse an Süchtigen annehmen. In Deutschland wäre das wahrscheinlich jeder 10te über 30. Beim Kaffee und Nikotin nochmehr.
Die Politik wird wahrscheinlich auf kurze Sicht deswegen nichts unternehmen. Deshalb ist hier jeder Einzelne gefragt, etwas zu tun, nämlich selbst mit den Drogen aufzuhören (z.B. kein Kaffe mehr) und andere davon abzuhalten Drogen zu nehmen.
Na ja, und dann gibt es noch andere Mittel, die viele in unserer heutigen Gesellschaft nehmen, um eine kurzfristige Leistungssteigerung zu erziehlen. Aber eines sollte diesen Menschen bewußt sein. Alles was die Droge einem kurzfristig gibt, nimmt sie sich hinter noch viel mehr. Lebensfreude, Spaß, Motivation, Mitmenschlichkeit, Hilfsbereitschaft, Geselligkeit etc. werden auf Dauer abstumpfen. Von der körperlichen Gesundheit ganz zu schweigen. Also das, was wir in unserer heutigen Gesellschaft verstärkt beobachten.
Deshalb jetzt hier zu sagen, der spinnt doch oder der will uns nur den Spaß verbieten wäre ein bisschen zu Kurz gedach. Darauf antworte ich, dass die meisten gar nicht wissen, wie eine Gesellschaft aussieht, die gänzlich auf Drogen verzichtet. In so einer drogenfreien Gesellschaft gebe es wahrscheinlich noch mehr Spaß und Lebensfreude zu erwarten. Kinder brauchen ja auch keine Drogen um Spaß, Kreativität und Lebensfreude zu zeigen. Aber würden diese Kinder mit Drogen anfangen, dann wären diese Dinge schnell nicht mehr da.
Alternativ zu den bewußtseinsverändernden Drogen würde ich jeden empfehlen, der erschöpft, lustlos, überarbeitet oder einfallslos ist, sich für ein paar Stunden oder Tage mit angenehmen Aktivitäten zu beschäftigen.
Sport treiben, interesannte Filme sehen, dem Hobby nachgehen, gute Freunde besuchen, Natur erleben, eine Reise machen, ein gutes Buch lesen, lustige Spiele spielen und alles was einem Spaß macht, könnte hier ware Wunder bewirken und neue Lebenskräfte wecken.
Auch eine ausgewogenen Ernährung mit vielen Vitaminen, den notwendigen Mineralien, Proteinen, richtigen Fetten und Spurenelementen kann schon den Unterschied ausmachen.
Ich hoffe, dass sich der eine oder andere besinnt und sich und seiner Umwelt was gutes tun, indem er gänzlich auf Drogen und Aufputschmittel verzichtet.