10 Regeln im Umgang mit Webdesignkunden

1. Den Kunden aussprechen lassen
Als Webdesignanbieter genau zuhören, was der Kunde möchte ist der goldene Weg zum Erfolg. Der Kunde sollte immer die Möglichkeit haben, sein Anliegen vollständig zu artikulieren.
2. Den Kunden verstehen und es ihm auch zeigen, dass man ihn verstanden hat
Der Kunde muß sich verstanden fühlen. Deshalb ist es wichtig, ihm das auch so zu signalisieren oder mitzuteilen. Und wenn man ihn nicht wirklich verstanden hat, dann sollte man eben nochmal nachhacken.
3. Den Gebrauch von Fachbegriffen vermeiden
Potentielle Webdesignkunden kaufen vorwiegend das, was Sie verstehen. Deshalb ist die Verwendung von Fachbegriffen im Kundengespräch ein Tabu. Eine Webdesignagentur tun gut daran, dem Kunden alles so einfach, wie möglich zu erklären.
4. Auf lange Erklärungen verzichten
Die Aufmerksamkeitsspanne von dem durchschnittlichen Menschen ist begrenzt. Kleine Informations-Häppchen sind daher angebracht. Große Monologe über fachspezifische Themen sind out. Man sollte auf keinen Fall davon ausgehen, dass sich die Kunden auskennen und den technischen Erklärungen folgen können, auch wenn es sich noch so simple für einen selbst anhört.
5. Fragen stellen
Als Webdesigner solltet Ihr versuchen, den Kunden immer wieder aktiv in das Gespräch mit einzubinden. Das kann man sehr gut mit Fragen machen. So bleibt die Aufmerksamkeit auf einem hohen Niveau. Ausserdem findet man mehr heraus, was der Kunde wirklich möchte.
6. Splitting bei der Preisbesprechung
Splittet die einzelnen Dienstleistungen bei der Preisfrage auf, damit eure Webdesignkunden sehen, was alles hinter der Gesamtsumme steckt und worauf sie vielleicht verzichten möchten.
7. Haltet eure Kunden über den Verlauf des Projekts informiert
Designt z.B. die Startseite und haltet dann Rücksprache, ob die Seite so gefällt und ob man es für die Unterseiten übernehmen kann. Alles zuerst fertig zu designen und den Kunden dann erst zu informieren, kann für beide Parteien sehr unangenehm enden.
8. Haltet das, was Ihr versprecht
Eine einmal gemachte Zusage, sollte eingehalten werden. Vertrauen ist ein hohes Gut in der Kundenbeziehung.
9. Setzt den Kunden nicht ins Unrecht
Eitelkeiten gehören nicht ins Kundengespräch. Wenn ihr seht, dass der Kunde Unrecht hat, dann bindet es ihm nicht sofort auf die Nase oder macht euch sogar lustig darüber. An dieser Stelle ist es angebracht höchst vorsichtig zu sein. Findet etwas, was an der Aussage korrekt sein könnte und bringt dann in gut verdaulicher Form eure Argumente ins Spiel.
10. Wenn der Kunde mehr verlangt als vereinbart, dann erhöht den Preis
Anstatt sich mit dem Kunden zu streiten und Leistung zu verwehren, sollte man den zusätzlichen Wünschen mit einem höheren Preis begegnen. Natürlich mit vorheriger Absprache.
Kategorie: Sonstiges Ein Kommentar »







am 25. Oktober 2008 um 03:12 Uhr | #
Sehr schönes Linkbaiting
Finde das hier ausnahmsweise aber wirklich interessant.
Man könnte vielleicht zu Punkt 7 noch hinzufügen, dass es sinnvoll sein kann klar zu sagen:
In 2 Tagen wird die Startseite fertig sein, dann können wir diese nochmal genau nach besprechen, wenn das getan ist wird jede weitere Seite etwa 3h in Anspruch nehmen usw.