7 Tipps zum Gestalten von gewerblichen Webseiten für Unternehmen

Immer mehr Unternehmen und Geschäftsleute sehen das Internet als eine unverzichtbare Plattform sich zu präsentieren. Als Internetagentur sollte man daher beim Gestalten von Internetauftritten folgende Regeln beachten:
1. Unternehmens-Logo
Das Logo ist das Markenzeichen des Unternehmens und Teil der Corporate Identity (Unternehmensidentität). Daher sollte dem Logo beim Webdesign besondere Gewichtung beigemessen werden. Das Logo muß an einer prominenten Position (meistens oben links) auf der Webseite erscheinen. Es darf nicht zu stark komprimiert sein. Ausserdem sollte die Kanten genügend Klarheit, Glätte und Schärfe aufweisen.
2. Text auf der Internetseite
Eine klare sachliche Schriftart ist Pflicht. Es empfiehlt sich hier Arial, Times New Roman, Verdana oder Garamond.
Jede Schrift sollte gut lesbar sein. Einstellungen von 10 bis 24 pt sind normal. Es sollte im Zweifelsfall die Variante mit der größeren Schrift gewählt werden.
3. Farben des Internetauftritts
Die Farbwahl auf der Webseite sollte die Philosophie und Strategie des Unternehmens unterstreichen. Hintergrundfarben sollten in einem angemessenen Kontrast zur Schrift stehen. Warme Farben sollten eher nicht mit kalten Farben gemischt werden. Es gibt zwar Ausnahmen zu dieser Regel; aber so grundsätzlich bleibt man im gleichen Bereich.
Wichtig zu erwähnen wäre, dass man von den Standardfarben weg kommt und in der Farbwahl sehr individuelle Farben wählt. Anfänger verwenden häufig Standardfarben und daher sieht man diese häufig auf Webseiten mit niedrigem Niveau. Wenn man auch Standard-Farben verwendet, so rutscht man ein bisschen in diese Sparte. Diese Assoziation gilt es zu vermeiden. Am besten man verwendet Farbverläufe. Farbverläufe unterstreichen die Exklusivität.
Den Farben sollte besonderes Augenmerk gewidmet werden, da die Farbwahl entscheidend ist, wie der Betrachter der Webseite das Unternehmen wahrnimmt.
4. Bilder auf der Webseite
Die auf der Webseite verwendeten Bilder sollten zum Unternehmen passen. Zuerst sollte man sich die Zielgruppe anschauen. Handelt es sich um eine sehr jugendliche Zielgruppe, so verwendet man Bilder, welche Teenager als ansprechend empfinden.
Die Bilder auf der Webseite sollten alle ein sehr hohe Qualität haben. Professionelle Fotos findet man in Bildagenturen. Gerade bei größeren Firmen ist es häufig notwendig einen professionellen Fotografen zu engagieren. Aber auch bei der Aufbereitung der Bilder für das Internet sollte man lieber auf bessere Qualität achten. Ein beliebtes Bildformat ist JPEG. Hier gilt zu beachten, dass die Kompression nicht zu stark eingestellt wird. Artefakte auf Bildern gilt es gänzlich zu vermeiden.
5. Navigation der Internetseite
Das Navigieren sollte gerade auf Unternehmensseiten sehr benutzerfreundlich sein. Eine klare, übersichtliche Navigation spielt hier eine wichtige Rolle. So wie man z.B. bei Ikea intuitiv durch die Ausstellungsräume geführt wird, sollte der Surfer auf der Webseite des Unternehmens leicht zu der gewünschten Information gebracht werden. Wichtiges sollte von Unwichtigem unterschieden werden. Z.B. kann man den Menüpunkt “Impressum” aus der Hauptnavigation streichen und ans Ende einer jeden Webseite verbannen. Wichtige Menüpunkte kommen an eine gut sichtbare Stelle. Wichtigkeit sollte sich gerade bei der Navigation daran orientieren, was für den Kunden wichtig ist, damit dieser schnell zum Ziel kommt. Typisches Negativbeispiel ist der Punkt “Philosophie”. Mal ganz ehrlich: Wen interessiert schon die Unternehmensphilosophie. Also auch hier ganz nach unten auf die Webseite.
6. Einbindung von Schlüsselworten in die Webseite
Beim Webdesign für Unternehmen sollten die Schlüsselworte des Produktes oder der Dienstleistung in die Seite mit einfließen, um eine bessere Positionierung unter diesen Begriffen bei Suchdiensten zu erreichen. Sowohl in den Metadaten der Webseite, als auch auf der Webseite selbst, sollten die Schlüsselworte immer wieder aber auch nicht zu häufig auftauchen. Am besten man fokussiert unterschiedliche Schlüsselwortkombination für die verschieden Seiten des Webautritts, wobei die Hauptseite die wichtigste Schlüsselwortkombination beinhaltet.
7. Qualitätskontrollen
Egal ob beim Design, Text, Erreichbarkeit oder Funktionalität. Fehler sollten frühzeitig erkannt und behoben werden. Gerade bei Unternehmen darf die Webseite keinen Makel aufweisen. Qualitätskontrollen sollten daher immer wieder durchgeführt werden. Laden alle Bilder? Ist jede Seite erreichbar? Gibt es Rechtschreib- oder Grammatikfehler? Funktionieren die Formulare und Programme auf der Webseite? Wie macht sich die Webseite auf anderen Systemen mit unterschiedlichen Browsereinstellungen?
Geschäftlicher Erfolg oder Mißerfolg hängt immer mehr von einem seriösen Internetauftritt ab. Deshalb sollte jeder Webdesigner, der für Unternehmen bzw. Unternehmer Webseiten gestaltet, sich diese Regeln sehr zu Herzen nehmen.
Kategorie: Design 3 Kommentare »







am 8. Oktober 2008 um 14:20 Uhr | #
Sehr schöne Tips, danke.
Besonders hängengeblieben ist die Beschäftigung mit Farben, interessante Anregungen für mich.
Und den Faktor Qualität sollte man nicht unterschätzen und entsprechende Prozesse zur Optimierung verankern.
am 8. Oktober 2008 um 14:25 Uhr | #
ja mit den Farben…das haut hoffentlich bei mir hin, wenn es wirklich so ist, dass die Farben so wichtig sind…
Zur Qualitäts-Sicherung muss ich mir auch meine Gedanken machen. Wichtig ist nach meiner Erfahrung, dass man immer wieder aus Sicht des Kunden auf die Website schaut, oft sieht man die Seite nur aus Sicht des Betreibers.
am 10. Mai 2009 um 02:36 Uhr | #
Hey sehr gute aufmachung wird einpaar leuten bestimmt helfen. Man könnte aber vieleicht noch überlegen einpaar Bildliche Hilfen einzubauen .. z.b screenshots von einer perfekten navigation oder einem perfektem design.