WebdesignerZu meiner PersonWebdesignpreiseWebdesignreferenzenBlogKontakt

  

 

Namo WebEditor: Eine gute WYSIWYG-Alternative zu Adobes Dreamweaver oder Microsofts Frontpage bzw. dem Nachfolger Expression Web

Der Namo Webeditor ist Anfang Dezember als deutsche Version 9 erschienen und ich hatte mal kurz die Zeit, mir diesen kostengünstigen WebEditor näher anzusehen.

Was ich sah, hat mich mehr als begeistert! Es ist wirklich eine günstige Alternative zu Adobe Dreamweaver, Microsoft Frontpage bzw. dem Nachfolger Expression Web oder anderen Homepageerstellungstools.  Gerade der Preis von unter 100 Euro ist wirklich beeindruckend.

Dreamweaver Frontpage Expression Web Alternative

Gerade als Webdesigner für die professionelle Homepageerstellung, benötigt man Software, die viele Hilfsmittel und Möglichkeiten bietet, aber auch nicht so aufgequollen daherkommt, dass alleine der Programmstart eine halbe Ewigkeit dauert – ganz zu schweigen von dutzenden Menüs, die einem nur Platz wegnehmen (auch wenn man sie hinzu- und wegschalten kann).

Die Oberfläche des Namo-Webeditors ist schön übersichtlich und einfach gehalten. Alle wichtigen Funktionen sind am richtigen Platz und es macht Spaß damit zu arbeiten. Man wird einfach nicht mit überflüssigen Funktionen überlastet und kann sich wieder auf das Wesentliche konzentrieren. Endlich wieder das alte Frontpage-Feeling!

Hier ein Überblick, was mir auf den ersten Blick gefallen hat:

  • Übersichtlichkeit (Strukturierung so ähnlich wie bei Microsoft Office / Schöne Symbole / sehr Durchdacht)
  • Vorschau für alle meine installierten Browser (Chrome, Firefox, Opera und Internet Explorer), sowie auf mobilen Endgeräten (iPhone 3 / iPhone 4 / Nexus One / Droid / Galaxy S / Omnia)
  • Optional kann man einen Blogartikel erstellen und mit dem WebEditor posten.
  • Schnelles Wechseln bzw. gleichzeitiges Betrachten von verschiedenen Modi (Bearbeiten bzw. WYSIWYG-Modus / Html bzw. Quelltext-Modus / Vorschau-Modus / Vorschau-Modus für Mobiltelefone)
  • Integrierte FTP-Uploadfunktion (unterstützt Secure FTP) und auch die Möglichkeit die Dokumente direkt auf dem Server zu bearbeiten.
  • Lineal und Rasterhilfslinien
  • Gut einstellbare Tabellen
  • Einfaches und schnelles Erstellen von Bild-Rollovereffekten
  • Wechseln von Fenstergrößen z.B. auf 1024×768, um sich schnell ein Bild von der Webseite bei kleineren Browserfenstern zu machen.
  • Sehr gute Hilfedatei (mit guter Sprach-Übersetzung)
  • Muss ich noch ausprobieren: Eine Zeitleiste, mit der man ggf. kleine Bewegungssequenzen direkt (ohne Flash) erstellen kann.

Das Einzige, was mir so auf die Schnelle nicht so gut gefallen hat ist, dass ich sehr viel Zeit damit verbracht habe, die Einstellungen des Programms zu finden.

Hier ein Schaubild, wo sich die Einstellungen versteckt haben:

Einstellungen Namo WebEditor

Diese Menü klappt auf, wenn man das Logo des Namo WebEditors anklickt. Unten rechts, befindet sich der Button für die Einstellungen.

Fazit: Der erste Test dieses Webseiten-Bearbeitungsprogramms hat mich sehr beeindruckt. Ich finde, es ist eine sehr gute Webdesign-Lösung für Einsteiger und Semi-Professionelle, um schnell und bequem Webseiten zu erstellen. Aber auch Profis könnten die Einfachheit der Software zu schätzen wissen und werden wahrscheinlich nicht allzuviele Funktionen vermissen.

 



Kategorie: Webprogrammierung 3 Kommentare »

3 Reaktionen zu “Namo WebEditor: Eine gute WYSIWYG-Alternative zu Adobes Dreamweaver oder Microsofts Frontpage bzw. dem Nachfolger Expression Web”

  1. Webdesign Waldshut

    Frontpage hab ich noch so in grausamer Erinnerung.
    Ein schönes Tool was für eine einfache Webseite sicher funktionieren mag.

    Jedoch wenn die Seite komplex wird, frei von Tabellen sein soll und vom HTML-Code SEO und Barierefrei optimiert sein soll kommt man ums “Hand anlegen” nicht drum rum.
    Aus Erfahrung ist mir bekannt dass man sich mit so einem Tool natürlich auch die Flexibilität nimmt.

  2. admin

    Ich sehe das anders. Man muß nicht alles selbst in einem Text-Editor coden um SEO- oder Barrierefreiheit-Standards zu entsprechen. Ausserdem sind Barrierefreiheits-Standards überbewertet.

  3. OnPoint Media

    Hallo,
    vielen Dank für den Erfahrungsbericht. Ich werden den Editor jedenfalls mal für meine neue Homepage testen und berichten.


Kommentar schreiben

Kommentar (Bitte mindestens 3 Sätze)